Über mich

Klaus Schuster

Nehmen Sie mich bitte nicht als Vorbild für Ihre Kinder! Ich habe damals nämlich schon mit fünfzehn die Schule verlassen und eine Lehre in einem Fachhandelsgeschäft begonnen. Ich hielt es, ehrlich gesagt, nicht länger aus, still zu sitzen und die „richtige Arbeit“ anderen zu überlassen. Ich wollte immer schon anpacken und das möglichst schnell und viel. Das ist bis heute so geblieben (leider, sagt meine Frau manchmal). Meine Ausbildung, die habe ich übrigens elf Jahre später an der Universität fortgesetzt.

Was die kulinarischen Genüsse angeht, bin ich recht genügsam. Ein guter Kaffee und ein Topfenstrudel und ich bin glücklich. Bei der Arbeit jedoch vergesse ich jede Bescheidenheit: Es kann mir nicht gut genug sein. Deshalb wechselte ich mit 29 nicht nur den Beruf, sondern auch die Branche und ging zur Bank. Ich wollte mehr und Größeres bewegen. Insgesamt fünf Jahre lang war ich Vorstand bei einem internationalen Finanzinstitut, Troubleshooter und Aufbauhelfer bei dessen Expansion gen Osten.

Und diesen Job gab ich auf? Bin ich verrückt? Wer gibt schon einen Vorstandsposten auf! Das ist nicht die Frage. Die Frage ist: Warum? Ganz einfach: Weil ich gerade aus meiner erhöhten Vorstandsperspektive den riesigen Bedarf an zupackender Beratungsleistung teilweise schmerzhaft erfahren musste. Bei unseren Geschäftskunden wie bei unseren eigenen Managern. Es gibt so viele Berater – aber kennen Sie auch nur einen, der bei der Durchführung der von ihm angestoßenen Projekte so anpackt, dass Sie und Ihre Führungsmannschaft entlastet und empowered werden?

Das war für mich immer das große Manko bei der Beratung: Die Berater sind allesamt hoch qualifiziert, keine Frage. Doch wenn es um die Umsetzung ihrer hochfliegenden Ideen geht, ist es nicht ihr Geld, das auf dem Spiel steht, nicht ihre Karriere und meist noch nicht einmal ihre Arbeitszeit, die bei der Umsetzung drangesetzt wird. Ich habe mich immer gefragt: Wie kann ich einem Berater vertrauen, der nichts Eigenes investiert in ein Projekt, das mich als Kunde Kopf und Kragen kosten könnte?

Deshalb wollte ich schon immer eine Beratung, eine Prozessbegleitung und ein persönliches Coaching anbieten, bei dem ich nicht das geniale Konzept abwerfe und mich dann seitwärts in die Büsche schlage, sondern danach die Ärmel hochkremple und so lange mit persönlichem Einsatz anpacke, bis mein Klient seine Ziele erreicht hat.

Und, was soll ich sagen? Viele Manager und Unternehmer suchen genau nach so einem zupackenden und anpackenden Berater. Das ist das Schöne daran.